Verleihung des WiN Germany Preises 2016

Als wichtige Mission hat sich der Verein das Thema Bildung auf die Fahne geschrieben. So wurde traditionell auch in diesem Jahr - bereits zum sechsten Mal - der WiN Germany Preis für die beste wissenschaftliche Nachwuchsarbeit verliehen.

   
Claudia Graß (Mitte) freute sich über die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung. Uta Alborn (rechts), WiN Mitglied und Vertreterin der August Alborn GmbH & Co. KG, überreichte den Preis. Das Dortmunder Transportunternehmen ist diesjähriger Sponsor des WiN-Preises.
 
 Nur knapp dahinter landete Chantal Rosenberger (links), Versuchsingenieurin bei AREVA GmbH, mit ihrem Beitrag zur konstruktiven Umsetzung der Prüfung von Steuerelement Fallzeiten unter Erdbebenbedingungen.

Claudia Graß stellte ihre Masterabschlussarbeit „Applicability of long-length heat pipes for passive heat removal at low driving temperature differences” vor, die sie bei der AREVA GmbH von April bis Oktober 2015 geschrieben hat.

Graß hat dabei ein Modell aufgestellt, welches die Wärmeabfuhr aus dem Brennelementlagerbecken modelliert. Sie stellte dabei fest, dass der Wärmeübergang an die Atmosphäre die passive Wärmeabfuhr limitiert. Sie berechnete die notwendige Anzahl an Wärmerohren für ein Lagerbecken für Brennelemente mit einer Nachzerfallsleistung von 1 MV und entwickelte einen Designvorschlag für ein neu zu bauendes Lagerbecken. Aktuell arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kernenergetik und Energiesysteme (IKE, Universität Stuttgart) an ihrer Dissertation.

Die Gewinnerin und Zweitplatzierte sind nun eingeladen, ihre Arbeiten auch im Rahmen des Workshops Kompetenzerhalt auf der nächsten Jahrestagung Kerntechnik 2017 in Berlin zu präsentieren.